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FREETOOLS LABS

FreeTools Labs Lexikon

Proteinbedarf

Erfahre, wie Körpergewicht, Aktivität und Zielkontext in einen modellbasierten Proteinbereich und Orientierungswert einfließen.

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Proteinrechner

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Der Proteinrechner bildet aus aktuellem Körpergewicht, einer Aktivitäts-/Trainingskategorie und einem Ziel einen rechnerischen täglichen Bereich. Er verwendet weder Alter, Geschlecht, Körpergröße, Zielgewicht noch fettfreie Masse. Das Ergebnis ist ein Bereich des im Tool hinterlegten Modells, keine individuelle Ernährungs- oder Therapieempfehlung.

Eingaben und sichtbare Ergebnisse

Eingegeben werden ausschließlich Körpergewicht in kg, eine von fünf Aktivitätskategorien und eines von vier Zielen. Das Gewicht muss endlich sein und zwischen 35 und 250 kg liegen; Dezimalwerte sind zulässig. Bei einem ungültigen Gewicht erzeugt der Service kein Ergebnis. Die Oberfläche bietet für Aktivität `low`, `general`, `endurance`, `strength` und `intensive` sowie für das Ziel `maintenance`, `weight-loss`, `muscle-gain` und `deficit-maintenance` an.

Aus diesen drei Eingaben zeigt das Tool einen unteren und oberen Grammwert pro Tag, den zugrunde liegenden Faktorbereich in g/kg sowie einen auf 5 g gerundeten Orientierungspunkt. Alter, Trainingsdauer, Energieaufnahme, Kaloriendefizit in kcal, Krankheiten, Zielgewicht oder eine Körperfett-/FFM-Schätzung fließen in die Rechnung nicht ein.

Die Aktivitäts- und Zielauswahl sind Modellkategorien der Anwendung. Sie erfassen keinen Trainingsplan, keine gemessene Belastung und keine persönliche Ernährungsanamnese.

Ausgangsfaktoren nach Aktivitätskategorie

Der Service hinterlegt folgende Ausgangsbereiche als Projektspezifikation: `low` (wenig aktiv / kein regelmäßiges Training) 0,8–1,0 g/kg, `general` (allgemein aktiv / gelegentliches Training) 0,9–1,2 g/kg, `endurance` (regelmäßiges Ausdauertraining) 1,2–1,6 g/kg, `strength` (regelmäßiges Krafttraining) 1,4–1,8 g/kg und `intensive` (intensives Kraft- oder Leistungstraining) 1,6–2,0 g/kg.

Tagesbereich

untere Grammgrenze = round(Körpergewicht kg × unterer Faktor); obere Grammgrenze = round(Körpergewicht kg × oberer Faktor)

Der aktuelle Projektstand dokumentiert keine Zuordnung dieser Faktorbereiche zu DGE, EFSA, ISSN, ACSM, WHO oder einer anderen externen Referenz. Der Artikel stellt sie deshalb nicht als allgemeine wissenschaftliche Empfehlung dar, sondern als die im Rechner festgelegten Modellfaktoren.

Wie das gewählte Ziel die Faktoren verändert

Bei `maintenance` bleiben die Ausgangsfaktoren unverändert. Bei `weight-loss` addiert der Service zu beiden Grenzen 0,1 g/kg. Bei `muscle-gain` setzt er Unter- und Obergrenze mindestens auf 1,4 beziehungsweise 1,8 g/kg; ein bereits höherer Aktivitätsbereich bleibt höher. Bei `deficit-maintenance` setzt er die Untergrenze mindestens auf 1,6 g/kg und die Obergrenze auf 2,0 g/kg.

Zum Schluss begrenzt der Service jeden Faktor auf 0,8 bis 2,0 g/kg, rundet auf eine Nachkommastelle und verhindert, dass die Obergrenze unter die Untergrenze fällt. Wählt eine Person `muscle-gain` zusammen mit `low`, gibt der Service zusätzlich den Hinweiscode `MUSCLE_GAIN_REQUIRES_TRAINING` aus. Dieser Code beschreibt nur diese Kombination im Tool; er bewertet keinen individuellen Trainingserfolg.

Orientierungspunkt

round(((untere Grammgrenze + obere Grammgrenze) / 2) / 5) × 5

Der Orientierungspunkt entsteht erst aus den bereits auf ganze Gramm gerundeten Grenzen und ist daher immer ein Vielfaches von 5 g. Er ersetzt den angezeigten Bereich nicht und ist keine tägliche Pflichtvorgabe.

Beispiel 1: niedriges Aktivitätsmodell und Erhalt

Für 80 kg, Aktivität `low` und Ziel `maintenance` verwendet der Service 0,8–1,0 g/kg. Die Untergrenze ist round(80 × 0,8) = 64 g, die Obergrenze round(80 × 1,0) = 80 g. Aus der Mitte von 72 g wird der auf 5 g gerundete Orientierungspunkt 70 g.

Die Serviceausgabe lautet damit 64–80 g pro Tag mit Orientierungspunkt 70 g. Das Beispiel zeigt die Rechnung für die gewählte Modellkategorie; es sagt nicht, dass 70 g für eine konkrete Person notwendig oder optimal sind.

Beispiel 2: Krafttraining und Ziel Gewichtsabnahme

Für 80 kg, Aktivität `strength` und Ziel `weight-loss` ist der Ausgangsbereich 1,4–1,8 g/kg. Der Zielzweig addiert 0,1 g/kg und liefert 1,5–1,9 g/kg. Daraus rechnet der Service round(80 × 1,5) = 120 g und round(80 × 1,9) = 152 g.

Die Mitte der beiden gerundeten Grenzen beträgt 136 g; der Service rundet sie auf den nächsten 5-g-Schritt und zeigt 135 g als Orientierungspunkt. Die vollständige Serviceausgabe für diese Eingaben ist somit 120–152 g pro Tag und 135 g Orientierung. Auch hier ist das Ergebnis ein Rechenszenario, kein Abnehmplan oder eine individuelle Ernährungsvorgabe.

Lebensmittelliste: getrenntes lokales Datenmodell

Der Proteinbereich und die Lebensmittelliste sind zwei getrennte Funktionen. Die lokale Liste enthält 66 produktneutrale Einträge in acht Kategorien: Eier, Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, Hülsenfrüchte, pflanzliche Alternativen, Nüsse und Samen sowie Getreide und weitere Pflanzen. Sie lässt sich nach Kategorie, Ernährungsform und Name filtern; die Anwendung unterscheidet die Filter `vegan`, `vegetarian`, `omnivore` und `all`.

Jeder Eintrag speichert Protein je 100 g oder 100 ml, Zustand, typische Portion, Ernährungskennzeichnung und Quellenkennung. 56 Einträge tragen `USDA_FDC_SR`, 10 `ANSES_CIQUAL_2025`; 63 verwenden g und 3 ml als Referenzeinheit. Die Werte sind lokale, auf eine Nachkommastelle gerundete Referenzwerte und nicht editierbar. 22 herstellerabhängige Einträge sind in der Oberfläche als variabel markiert.

Protein einer typischen Portion

Protein g = Protein je 100 g oder ml × Portionsmenge / 100

Bei Stückangaben nutzt der Service die hinterlegte essbare Masse: ein Hühnerei 50 g und ein Eiklar 33 g. Zum Beispiel ergeben 250 g Magerquark mit 12,2 g je 100 g rechnerisch 30,5 g Protein. Das ist eine Rechenableitung aus der lokalen Tabelle und keine Aussage über den gesamten Proteinbedarf.

Vergleich und eigene Auswahl

Die Vergleichsansicht teilt den Orientierungspunkt durch den Proteinwert eines einzelnen Lebensmittels und zeigt die dafür rechnerisch notwendige Menge. Bei stückbasierten Lebensmitteln wird zusätzlich eine Stückzahl aus der essbaren Masse abgeleitet. Die Ansicht nimmt damit ausdrücklich an, dass das gesamte Vergleichsprotein nur aus diesem einen Lebensmittel käme; sie ist keine Verzehrempfehlung.

In `Meine Auswahl` startet ein hinzugefügtes Lebensmittel mit seiner typischen Portion. Der Service begrenzt Portionen nach mathematischer Rundung auf 0 bis 20, summiert die Portionsergebnisse auf eine Nachkommastelle und vergleicht sie mit dem Orientierungspunkt. Als `near` gilt eine Abweichung innerhalb von ±5 % des Orientierungspunkts, mindestens aber ±5 g; darunter ist der Status `below`, darüber `above`. Die Auswahl verteilt weder Mahlzeiten noch Energie oder andere Nährstoffe.

Quellen, Datenstand und Ernährungsgrenzen

Die dokumentierten USDA- und ANSES-Quellen stützen die lokalen Lebensmittel- und Portionsreferenzwerte, nicht die g/kg-Faktoren des Bedarfsmodells. Das Modul-README nennt als Datenstand der Lebensmittelauswahl den 26. Juli 2026. Sorte, Wassergehalt, Zustand, Zubereitung und Hersteller können Werte verändern; insbesondere vermischt das Datenmodell rohe, gegarte, abgetropfte, verzehrfertige, ungesüßte, geröstete und geräucherte Zustände nicht.

Der Rechner bewertet keine Proteinqualität, kein Aminosäurenprofil, keine biologische Wertigkeit, kein DIAAS/PDCAAS, keine Mahlzeitenverteilung und keine vollständige Ernährungszusammensetzung. Er gibt keine Diagnose, Therapie, Supplement- oder Proteinpulverempfehlung. Laut Modul ist er nicht für Minderjährige, Schwangerschaft oder Stillzeit, bekannte Nieren-, Leber- oder relevante Stoffwechselerkrankungen, besondere therapiebedingte Ernährungsvorgaben oder professionellen Leistungssport mit individueller Betreuung bestimmt.

Ein angezeigter Grammbereich ist ein Modellwert aus den gewählten Eingaben. Er ersetzt keine individuelle Ernährungsberatung oder medizinische Ernährungstherapie und legt nicht fest, welche Menge eine Person essen sollte.

Quellen und Grundlagen