FreeTools Labs Lexikon
1RM & Maximalkraft
Erfahre, wie ein 1RM aus Gewicht und Wiederholungen geschätzt wird, warum sieben Formeln abweichen können und welche Rolle RIR und RPE spielen.
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Erfahre, wie ein 1RM aus Gewicht und Wiederholungen geschätzt wird, warum sieben Formeln abweichen können und welche Rolle RIR und RPE spielen.
Schätze dein 1RM aus Gewicht und Wiederholungen mit mehreren Methoden.
1RM Rechner öffnen →Ein 1RM beschreibt die Last, die für eine einzelne kontrollierte Wiederholung bewegt wird. Oft ist es hilfreicher und alltagstauglicher, diesen Wert aus einem Trainingssatz zu schätzen, statt einen Maximalversuch zu planen.
1RM steht für Einwiederholungsmaximum. Es ist ein Bezugspunkt, um Lasten aus unterschiedlichen Sätzen vergleichbar zu machen und Trainingsgewichte als Prozent eines persönlichen Referenzwerts einzuordnen.
Ein 1RM ist kein vollständiges Bild von Kraft, Technik, Tagesform oder Trainingsfortschritt. Es ist ein praktischer Orientierungswert.
Ein geschätztes 1RM kann helfen, Trainingsgewichte zu planen, Sätze über verschiedene Wiederholungszahlen hinweg einzuordnen und Entwicklungen im selben Übungskontext zu verfolgen.
Die üblichen 1RM-Formeln verwenden die bewegte Last w und die ausgeführten Wiederholungen r. Bei einem Satz nahe am persönlichen Limit liefert diese Kombination eine Schätzung für eine mögliche Einzelwiederholung.
Je weiter ein Satz vom Limit entfernt ist oder je höher die Wiederholungszahl ist, desto stärker hängt die Schätzung von Annahmen ab.
1RM-Formeln modellieren den Zusammenhang zwischen Last und Wiederholungen unterschiedlich. Deshalb können sie für denselben Satz unterschiedliche Werte liefern. Diese Differenz ist Information und sollte nicht durch einen scheinbar exakten Einzelwert verborgen werden.
Unser Rechner zeigt deshalb neben einem Konsenswert auch einen Methodenbereich.
Der Rechner verwendet sieben etablierte Gleichungen. Keine davon wird als allgemein beste Formel dargestellt.
Epley
1RM = w × (1 + r / 30)Brzycki
1RM = w × 36 / (37 − r)Lander
1RM = 100 × w / (101,3 − 2,67123 × r)Lombardi
1RM = w × r^0,10Mayhew
1RM = 100 × w / (52,2 + 41,9 × e^(−0,055 × r))O’Conner
1RM = w × (1 + 0,025 × r)Wathan
1RM = 100 × w / (48,8 + 53,8 × e^(−0,075 × r))Bei niedrigen Wiederholungszahlen liegen die Formeln häufig näher zusammen. Bei höheren Wiederholungszahlen können ihre Ergebnisse stärker auseinandergehen; der Rechner kennzeichnet hohe Wiederholungszahlen deshalb als weniger stabile Schätzbasis.
RIR beschreibt geschätzte Wiederholungen in Reserve. RPE beschreibt die wahrgenommene Nähe zum Limit; der Rechner nähert RPE über RIR an. Beide Angaben ergänzen eine persönliche Schätzung und machen das Ergebnis nicht objektiv exakter.
Bei mehreren Sätzen berechnet der Rechner zuerst Satzkonsense und fasst sie robust zusammen. Zusätzlich zeigt er, ob die eingegebenen Sätze ähnliche oder deutlich unterschiedliche Schätzungen liefern.
Die Formeln beschreiben keine Garantie für Leistung. Technik, Bewegungsausführung, Übung, Erholung und die Einordnung von RIR/RPE können die praktische Aussage verändern.
Eine eingegebene Einzelwiederholung ohne Reserve wird im Rechner direkt als 1RM-Wert übernommen. Ob diese Wiederholung tatsächlich maximal war, kann der Rechner nicht wissen.
Der Rechner berechnet für jeden gültigen Satz alle sieben Methoden und verwendet deren Median als Satzkonsens. Bei einer Einzelwiederholung ohne Reserve übernimmt er die Last direkt, statt eine Formel darüberzulegen.
Mehrere Sätze werden mit einer transparenten, qualitätsorientierten Gewichtung zusammengeführt. Der Rechner zeigt Methodenbereich, Satzbereich, Schätzqualität und Satzkonsistenz getrennt. Außerdem erstellt er Prozenttabellen und kann Trainingslasten aus Prozentwerten oder Zielwiederholungen rückwärts schätzen.
Alle Berechnungen bleiben lokal und deterministisch. Das Tool fordert nicht dazu auf, einen echten Maximalversuch durchzuführen.