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FREETOOLS LABS

FreeTools Labs Lexikon

Gehalt, Stundenlohn & Überstunden

Erfahre, wie Stundenlohn, Arbeitszeit und Abrechnungsperioden mathematisch ineinander umgerechnet werden und wie Überstunden einfließen.

Passendes Tool

Gehalts- & Stundenlohn-Rechner

Rechne Bruttogehalt, Stundenlohn und Überstunden um.

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Der Gehalts- und Stundenlohnrechner rechnet eingegebene Bruttovergütung, Arbeitszeit und Abwesenheit nach festen mathematischen Regeln um. Seine vier Modi sind Gehaltsumrechnung, Arbeitszeit mit effektiver Stundenvergütung, Überstunden und der Vergleich zweier Angebote. Er berechnet keinen Nettolohn und keine Rechtsansprüche.

Zeitbasis und Umrechnung von Bruttowerten

Alle Umrechnungen führen zunächst zu einem Jahresbrutto. Das Tool verwendet dafür 52 Wochen, 26 Zweiwochenperioden, 24 Halbmonatszahlungen, 12 Monate und 4 Quartale pro Jahr. Zweiwöchentlich und zweimal monatlich sind also unterschiedliche Zeitbasen: 26 Zahlungen gegenüber 24 Zahlungen im Jahr.

Für Stunden- und Tageswerte verwendet der Rechner die eingegebenen Stunden pro Tag und Arbeitstage pro Woche. Geplante Jahresstunden entstehen aus dieser Arbeitszeit mit 52 Wochen; geplante Arbeitstage aus den Arbeitstagen pro Woche mit 52 Wochen.

Geplante Zeitbasis

Jahresstunden = Stunden pro Tag × Arbeitstage pro Woche × 52; Jahrestage = Arbeitstage pro Woche × 52

Beispiel einer Umrechnung

Jahresbrutto aus Stundenlohn = Stundenlohn × geplante Jahresstunden

Beispiel: Jahresbrutto und Arbeitszeit

Bei 52.000 Jahresbrutto, 8 Stunden pro Tag und 5 Arbeitstagen pro Woche rechnet der Service mit 260 geplanten Arbeitstagen und 2.080 geplanten Stunden. Daraus ergeben sich 1.000 pro Woche, 4.333,33 pro Monat, 200 pro Arbeitstag und ein rechnerischer Brutto-Stundenlohn von 25,00.

Dieses Ergebnis entsteht aus 52.000 / 2.080 = 25. Die Monatszahl ist dagegen 52.000 / 12. Beide Werte sind dieselbe Jahresvergütung auf unterschiedlichen, im Tool festgelegten Zeitbasen; sie sind keine Aussage über Auszahlungstermine oder eine Lohnabrechnung.

Bezahlte und unbezahlte freie Tage

Im Arbeitszeitmodus vermindern bezahlter Urlaub und sonstige bezahlte freie Tage die tatsächlich gearbeiteten Stunden, nicht das nominale Jahresbrutto. Unbezahlte freie Tage senken zusätzlich das Jahresbrutto mit einem einfachen Tageswert-Pro-rata-Abzug. Der Tageswert ist Jahresbrutto geteilt durch geplante Arbeitstage.

Effektive Bruttovergütung

Angepasstes Jahresbrutto / tatsächlich gearbeitete Stunden

Bleiben wir bei 52.000, 8 Stunden und 5 Tagen pro Woche: Mit 20 bezahlten Urlaubstagen, 10 weiteren bezahlten freien Tagen und 5 unbezahlten Tagen bleiben 225 tatsächlich gearbeitete Tage beziehungsweise 1.800 Stunden. Der einfache Abzug für die 5 unbezahlten Tage beträgt 1.000, das angepasste Jahresbrutto 51.000 und die effektive Bruttovergütung 28,33 pro tatsächlich gearbeiteter Stunde.

Der Abzug für unbezahlte Tage ist ausdrücklich ein vereinfachtes Pro-rata-Modell. Das Tool bildet keine konkrete Payroll, keinen Vertrag und keine arbeitsrechtliche Abrechnungsregel nach.

Überstunden und Angebotsvergleich sind eigene Rechenfälle

Im Überstundenmodus multipliziert der Rechner Basis-Stundenlohn, eingegebene Überstunden und einen frei eingegebenen Faktor. Bei 25,00 Basis-Stundenlohn, 10 Überstunden und Faktor 1,5 beträgt der Überstundenlohn 37,50 pro Stunde, die zusätzliche Bruttovergütung 375,00 und zusammen mit 52.000 regulärem Jahresbrutto 52.375,00.

Überstundenvergütung

Überstunden × Basis-Stundenlohn × eingegebener Faktor

Der Faktor ist nur eine Eingabe im mathematischen Modell. Der Rechner sagt nicht, ob ein Zuschlag geschuldet ist oder welcher Faktor nach Vertrag, Tarif oder Gesetz gelten würde.

Der Angebotsvergleich betrachtet je Angebot Jahresgrundgehalt, festen Jahresbonus, Wochenstunden und bezahlte Urlaubstage. Er zeigt Gesamtjahresbrutto, geplante und tatsächliche Jahresstunden sowie nominale und effektive Brutto-Stundenwerte und ihre Differenzen. Die aktuelle Oberfläche rechnet dort mit fünf Arbeitstagen pro Woche und keinen zusätzlich eingegebenen bezahlten Feiertagen; sie erklärt kein Angebot zum besseren Angebot.

Brutto-Mathematik statt Lohn-, Steuer- oder Arbeitsrechtsberatung

Steuern, Sozialabgaben, Nettolohn, Lohnsteuerklassen, individuelle Verträge, Tarifregeln, Arbeitszeitgesetze, Zuschlagsansprüche und tatsächliche Payroll-Verfahren gehören nicht zum Modell. Auch ein Bonus wird nur als fester Jahresbetrag verarbeitet, sofern er im Angebotsvergleich eingegeben wird.

EUR, USD, GBP, CHF und das allgemeine Währungssymbol verändern ausschließlich die Anzeige; Wechselkurse werden nicht berechnet. Die Ergebnisse bleiben daher Bruttowerte in der gewählten Darstellung, nicht länder- oder vertragsbezogene Abrechnungen.

Quellen: keine. Der Artikel erklärt nur die implementierten Umrechnungs- und Vergleichsregeln und ergänzt keine künstlichen arbeitsrechtlichen oder amtlichen Quellen.