FreeTools Labs Lexikon
Schwangerschaftsdaten & Termine
Erfahre, wie Schwangerschaftswoche und voraussichtliche Termine aus verschiedenen Ausgangsdaten rechnerisch abgeleitet werden und warum sie Schätzwerte bleiben.
FreeTools Labs Lexikon
Erfahre, wie Schwangerschaftswoche und voraussichtliche Termine aus verschiedenen Ausgangsdaten rechnerisch abgeleitet werden und warum sie Schätzwerte bleiben.
Schätze Geburtstermin, SSW, Empfängnis und IVF-Datierung.
Schwangerschafts-Rechner öffnen →Der Schwangerschafts-Rechner leitet aus einem gewählten Kalender-Ausgangspunkt einen geschätzten Geburtstermin, rechnerische Schwangerschaftswochen und feste Datierungspunkte ab. Er verarbeitet keine Ultraschallmessung, Symptome oder Laborwerte. Seine Ergebnisse sind Kalenderwerte des gewählten Modells und keine medizinische Feststellung einer Schwangerschaft oder ihres Verlaufs.
Die Oberfläche bietet vier getrennte Modi: erster Tag der letzten Periode (LMP), bekannter geschätzter oder festgelegter Geburtstermin, bekanntes oder angenommenes Empfängnisdatum und IVF-/Embryotransferdatum. Jeder Modus benötigt sein Ausgangsdatum sowie ein frei wählbares Datum `Stand am`. Das zweite Datum bestimmt, für welchen Kalendertag Schwangerschaftswoche, Trimester und Resttage angezeigt werden.
Alle Daten müssen echte ISO-Kalenderdaten im Format JJJJ-MM-TT sein. Im LMP-Modus ist zusätzlich eine ganze Zykluslänge von 20 bis 45 Tagen erforderlich. Im IVF-Modus ist ausschließlich ein Embryonalter von drei oder fünf Tagen auswählbar. Andere Eingaben erzeugen im Service keinen Ergebnisdatensatz.
Die vier Modi sind unterschiedliche Rechen-Ausgangspunkte. Das Tool kann aus einer eingegebenen Information eine gemeinsame Zeitachse ableiten, aber nicht feststellen, wie ein Ausgangsdatum medizinisch bestimmt wurde.
Unabhängig vom Modus normalisiert der Service die Rechnung auf drei Werte: geschätzter Geburtstermin (EDD), rechnerischer Gestationsbeginn und geschätztes Empfängnisdatum. Daraus entstehen außerdem der Beginn des zweiten und dritten Trimesters, gegebenenfalls der Transfertermin sowie der EDD in der Zeitachse.
Die Datumsengine validiert echte Kalendertage streng und rechnet intern mit UTC-Mitternacht und ganzen Tagen. Sie verwendet keine lokale Uhrzeit. Sommer- und Winterzeit, Monats- und Jahreswechsel sowie Schaltjahre verschieben deshalb keine Ausgabe um Stunden; ein ungültiges Datum wird abgewiesen statt automatisch angepasst.
Schwangerschaftsalter am gewählten Stichtag
volle Wochen = ganze Tage seit Gestationsbeginn ÷ 7; Resttage = ganze Tage modulo 7Der Rechner zeigt die Schreibweise `W+T`, zum Beispiel `12+6`, nur vom rechnerischen Gestationsbeginn bis einschließlich 42+0. Vor diesem Beginn und deutlich nach 42+0 lässt der Service Schwangerschaftswoche und Trimester leer, statt einen laufenden Wert vorzutäuschen. Am EDD selbst ergeben die 280 Tage seit dem Gestationsbeginn `40+0`.
Geschätzter Geburtstermin im LMP-Modus
EDD = erster Tag der letzten Periode + 280 Tage + (Zykluslänge − 28) TageDer erste Tag der eingegebenen letzten Periode wird im Service zum rechnerischen Gestationsbeginn. Bei 28 Tagen addiert das Modell 280 Tage. Eine längere oder kürzere eingegebene Zykluslänge verschiebt ausschließlich diese Kalenderschätzung um die Abweichung von 28 Tagen. Der Service leitet anschließend das geschätzte Empfängnisdatum als EDD minus 266 Tage ab.
Zusätzliche LMP-Ausgaben
geschätzte Ovulation = EDD − 266 Tage; mögliches Fenster = Ovulation − 5 Tage bis Ovulation + 1 TagNur LMP liefert im aktuellen Tool eine geschätzte Ovulation und das zugehörige mögliche Fenster. Beide Werte werden aus dem eingegebenen Zyklusmodell zurückgerechnet. Sie sind keine Beobachtung eines biologischen Ereignisses und keine sichere Aussage über individuelle Fruchtbarkeit oder Empfängnisverhütung.
Bekannter EDD
Gestationsbeginn = eingegebener EDD − 280 Tage; geschätzte Empfängnis = eingegebener EDD − 266 TageIm Modus `Geburtstermin bekannt` bleibt das eingegebene Datum der EDD. Der Rechner rechnet davon zurück und verwendet keine Zykluslänge, keine Ovulationsschätzung und kein Fruchtbarkeitsfenster. Er prüft nicht, wie der eingegebene Termin zustande kam und kann ihn nicht medizinisch bestätigen oder korrigieren.
Bekanntes oder angenommenes Empfängnisdatum
EDD = eingegebenes Datum + 266 Tage; Gestationsbeginn = eingegebenes Datum − 14 TageAuch dieser Modus verarbeitet nur sein eingegebenes Kalenderdatum. Das daraus abgeleitete Empfängnisdatum ist im Tool ein Modell-Ausgangspunkt; der Rechner kann daraus keinen tatsächlichen biologischen Zeitpunkt beweisen. Eine vorhandene Zykluslänge oder ein IVF-Embryonalter hat in diesen beiden Modi keine Rechenwirkung.
Tag-5-Transfer
EDD = Transferdatum + 261 Tage; Gestationsbeginn = Transferdatum − 19 Tage; geschätzte Empfängnis = Transferdatum − 5 TageTag-3-Transfer
EDD = Transferdatum + 263 Tage; Gestationsbeginn = Transferdatum − 17 Tage; geschätzte Empfängnis = Transferdatum − 3 TageDer IVF-Modus akzeptiert nur Tag 3 oder Tag 5 und zeigt Transferdatum sowie ausgewähltes Embryonalter zusätzlich in der Ergebnisansicht. Anders als im LMP-Modus enthält diese Rechenregel keine Zykluskorrektur und keine Ovulations- oder Fensterzeile. Sie beschreibt ausschließlich die im Service hinterlegten Tagesabstände, keine Behandlung, Erfolgswahrscheinlichkeit oder medizinische Beurteilung.
Eingegeben werden LMP `2026-01-01`, Zykluslänge 30 und Stand am `2026-04-01`. Der Service rechnet EDD = `2026-01-01` + 280 + (30 − 28) Tage = `2026-10-10`. Er leitet den rechnerischen Gestationsbeginn als `2026-01-01`, die geschätzte Empfängnis und Ovulation als `2026-01-17` sowie das mögliche Fenster als `2026-01-12` bis `2026-01-18` ab.
Am Stand am liegen 90 ganze Tage seit dem Gestationsbeginn vor. Die Serviceausgabe ist daher `12+6`, erstes Trimester, noch 192 Tage bis zum EDD und geschätzte Zeit seit Empfängnis `10+4`. Die Zeitachse enthält `2026-04-09` als Beginn des zweiten und `2026-07-16` als Beginn des dritten Trimesters. Das Beispiel zeigt ausschließlich die eingegebenen Kalenderannahmen.
Eingegeben werden Transferdatum `2026-01-20`, Embryonalter Tag 5 und Stand am `2026-02-01`. Nach der implementierten Tag-5-Regel berechnet der Service den EDD `2026-10-08`, den Gestationsbeginn `2026-01-01` und die geschätzte Empfängnis `2026-01-15`. In der Zeitachse erscheint zusätzlich der Transfer `2026-01-20`.
Für den Stichtag gibt der Service `4+3`, erstes Trimester, 249 Tage bis zum EDD und geschätzte Zeit seit Empfängnis `2+3` aus. Beginn des zweiten und dritten Trimesters sind in diesem Beispiel `2026-04-09` und `2026-07-16`. Eine Zykluslänge ändert diese IVF-Rechnung nicht, weil sie im IVF-Modus nicht verwendet wird.
Der Service ordnet 0+0 bis 13+6 dem ersten Trimester, 14+0 bis 27+6 dem zweiten und ab 28+0 dem dritten Trimester zu. Er berechnet daneben Tage bis oder seit EDD und markiert den EDD selbst als `40+0`. Diese Grenzen strukturieren die Anzeige der gemeinsamen Zeitachse; sie beschreiben keinen individuellen Entwicklungsstand.
Das Modul berechnet keine Ultraschallbiometrie, Risiken, Symptome, Tests, hCG- oder Implantationszeitpunkte, Fertilitätswahrscheinlichkeiten, Vorsorgetermine oder Geschlechtsprognosen. Es stellt keine Diagnose und bewertet weder die Gesundheit noch den Verlauf einer Schwangerschaft. Ein rechnerischer Termin ist nicht der garantierte Geburtstag, und eine Kalenderrechnung ist keine Ultraschallmessung oder medizinisch bestimmte Datierung.
Bei LMP bleiben Zyklus, Ovulation, Empfängnis und Fenster Schätzwerte des eingegebenen Modells; unregelmäßige Zyklen können diese Schätzungen begrenzen. Der Rechner ist keine sichere Verhütungsmethode und kann eine Schwangerschaft weder bestätigen noch ausschließen.
Projektquelle, geprüft am 09.08.2026, für LMP-/EDD-Grundsätze, frühe Ultraschalldatierung und die im Service dokumentierten IVF-Tag-3-/Tag-5-Abstände.
Projektquelle, geprüft am 09.08.2026, für die 40-Wochen-Zählung und Trimestergrenzen; nicht für eine individuelle Verlaufsbewertung.
Projektquelle, geprüft am 09.08.2026, für die Einordnung des implementierten LMP-Fensters von fünf Tagen vor bis einem Tag nach der geschätzten Ovulation; kein Nachweis eines individuellen Zeitpunkts.
Projektquelle, geprüft am 09.08.2026, für LMP-Datierung, editierbare Zykluslänge und den dokumentierten Hinweis zur Dating-Untersuchung.
Projektquelle, geprüft am 09.08.2026, zur Einordnung früher Ultraschalldatierung; der Rechner verarbeitet selbst keine Ultraschallmessung.